Geschichte der Gemeinde

                                              
                                                

Was über Trunkelsberg in Wikipedia steht
Bavarica Sehr gute Seite über alte Schriften und Geschichte über Trunkelsberg
   

 

Geschichte von Trunkelsberg

Am Rande der „Memminger Meile“ liegt Trunkelsberg auf einer Anhöhe 625 m über dem Meeresspiegel am östlichen

Stadtrand von Memmingen in Richtung München.


Unsere über 1000-jährige Geschichte wurde von unserem Ehrenbürger und ehemaligen Gemeinderat Josef Sauter in

einer Dorf-Chronik dokumentiert. Geschichtlich interessant und spannend zugleich, manchmal auch zum Schmunzeln,

vermittelt er dem Leser eine Vielzahl von Eindrücken seit der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 972 durch

Kaiser Otto I.


Unseren Bürgern und allen die sich für uns interessieren bieten wir vielfältige Wohnmöglichkeiten in attraktiven

Einzelhäusern, Eigentums- und Mietwohnungen sowie preisgünstigen Reihenhäusern. An vielen Plätzen haben

sie dabei, besonders bei Föhn-Einfluss einen herrlichen Blick in die Bergwelt der Alpen vom Säntis in der Schweiz

bis zur Zugspitze.

 

Es gehörte damals zum ehemaligen Gründungsbesitz des Klosters Ottobeuren. Für die Befreiung vom Kriegsdienst

und von den Kriegssteuern musste das Kloster ein Drittel seines Vermögens dem Kaiser Otto I. abgeben.

Darunter fiel u. a. auch Trunkelsberg, das anscheinend aus zwei Höfen mit Zubehör bestand.

Jahrhundertelang war Trunkelsberg mit der Geschichte der Ritter von Eisenburg verbunden, bis im Jahre 1455

der Eisenburger Stammsitz an drei Memminger Bürger, namens Jörg Mayr von Haan,

Hans und Joos Settelin überging.

Die Settelins waren nicht nur Rittergutsbesitzer, sondern auch Geschäftsleute und trieben u. a. Pferdehandel,

weshalb sie in ihrem Wappen einen Pferdesattel führten. Und da die Sippschaft Settelin zweihundert Jahre

lang die Herrschaft in Trunkelsberg inne hatte, übernahm die Gemeinde diesen Sattel als Symbol in ihrem

Gemeindewappen.

Nach mehrmaligem Besitzerwechsel kaufte im Jahre 1729 Elias Christoph Heuß das adelige Gut und den Weiler Trunkelsberg.

Seit dieser Zeit ist die Herrschaft von Heuß-Blößt in der 15. Generation auf Schloss Trunkelsberg.

Viele kleine Wohnungen und Häuser sind nach 1729 durch Bewirtschaftung der mit dem Schlossgut verbundenen Feldwirtschaft

entstanden oder sie waren Wohnungen von Arbeitern der Künersberger Fayencenfabrik. Trunkelsberg ist somit eine der ältesten

Arbeitersiedlungen in unserem Raum. Da aber der Arbeiter lange Zeit weder Rechte noch eine soziale Absicherung in seinem

Arbeitsleben kannte, blieb Trunkelsberg bis Anfang des zweiten Drittels dieses Jahrhunderts immer ein sehr armes Dorf.


Nach dem 2. Weltkrieg vergrösserte sich der Ort Trunkelsberg durch Ausweisung neuer Baugebiete von Jahr zu Jahr.

Allerdings blieb der Ort weiterhin eine reine Wohngemeinde. Ausser einer Grossgärtnerei und einigen Handwerksbetrieben

sind in der Gemeinde keine Gewerbebetriebe ansässig.

Eine Filiale der Raiffeisenbank und eine Zweigstelle der Sparkasse Memmingen bieten den Bürgern von Trunkelsberg ihren Service an.

Der Ort hat eine Schule die im Schulverband Memmingerberg integriert ist. Kommunalpolitisch gehört die Gemeinde Trunkelsberg zum

Landkreis Unterallgäu und hat sich der Verwaltungsgemeinschaft Memmingerberg angeschlossen.

Mit dem Bau der attraktiven Mehrzweckhalle, die offiziell den Namen "Unterallgäuhalle" erhielt und durch die vorbildlich geschaffenen

Sportanlagen, bekam der Ort im sportlichen Bereich eine besondere Note.

Die enorm steigende Einwohnerzahl der letzten Jahre zeigt, dass die Gemeinde eine begehrte Stadtrand-Wohngemeinde wurde.

Heute weist Trunkelsberg im ganzen Landkreis Unterallgäu die kleinste Gemeindefläche, andererseits aber mit knapp 1.900 Einwohnern

die grösste Bevölkerungsdichte auf.

Sie erreichen uns direkt über die Autobahn Richtung München und die Abfahrt Trunkelsberg.

Erst in diesen Tagen konnte die letzte Lücke der Autobahn auf bayerischer Seite von Memmingen-München dem Verkehr

frei gegeben werden.


Seit über einem Jahr bieten sich auch durch den in unmittelbarer Nähe gelegenen Allgäu-Airport Memmingerberg Verbindungen

in viele europäische Urlaubsgebiete, aber auch innerdeutsche Städteverbindungen an.

Ein Tages-„Ausflug“ z. B. nach Hamburg oder Berlin ist durchaus denkbar und auch zu realisieren.
Wenn Sie noch mehr über uns wissen möchten, melden Sie sich bitte. Wir informieren Sie gerne.